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Schnarchen

Montag, 11. Februar 2013

Schnarchen ist eine der häufigsten Ursachen von Schlafstörungen. Wirksame Methoden aber um das zu verhindern gibt es unglaublich wenige. Die Schnarcherrei ist für viele eine ständige Belastung. Oft werden die Betroffenen oder Angehörigen nicht ernst genommen oder es wird zu altbewährten Hausmitteln gegriffen die ohne Wirkung bleiben und das Problem wird irgendwann ignoriert. Dabei kann das Schnarchen viele verschiedene Ursachen haben. In verschiedenen Studien wurden auch die langfristigen gesundheitlichen Risiken aufgezeigt – z.B. liegt das Risiko für einen Schlaganfall bei Schnarchern höher als bei gesund schlafenden Personen. Außerdem führt der gestörte Schlaf zu Tagesmüdigkeit und manchmal auch zur Hypertonie.

Wer Schnarchen lindern möchte oder vorbeugen will sollte folgendes beachten:

- Verzicht auf Alkohol und Nikotin.

- Abnehmen bei Übergewichtig.

- Frische Luft, z.B. spazieren gehen.

Wenn Sie diese Punkte noch nicht beachtet haben können Sie Ihren Schlaf noch erheblich verbessern.

Bei der Schlafapnoe ist das Problem mit traditionellen Mitteln meistens nicht in den Griff zu bekommen. Es empfiehlt sich daher immer der Gang zu einem kompetenten Arzt (z.B. Hals-Nasen-Ohren Arzt). Ein Arzt kann Ihnen eine Diagnose stellen und auch den Grad feststellen inwieweit sich die Störung des Schlafs auf Ihr Wohlbefinden auswirkt.

Wenn Sie sicher sind das Sie nicht unter einer Schlafapnoe leiden und das Schnarchen bei Ihnen kein gesundheitliches Risiko darstellt wird Ihnen „der Lenz“ wahrscheinlich helfen können. Es handelt sich dabei um ein kleines Gerät welches am Ohr angebracht wird. Das Produkt wird speziell von einem Akustiker (Hier finden Sie einen Akustiker) auf eine Frequenz eingestellt welche auf Ihr Schnarchen reagiert. Wenn sie nun einschlafen und zu schnarchen beginnen kann das Gerät einen sehr leisen Ton aussenden (ein Beep) welcher dazu führt das sie ihre Schlafhaltung (Körperlage) verändern und wieder zur Ruhe kommen (Schnarchkontrolle).

Bei Schlafapnoe wird häufig eine Mund- oder Nasenmaske verschrieben. Beim obstruktiven Schlafapnoe-Syndrom kann so verhindert werden das durch verlagerte Atemwege geschnarcht wird. In der Maske wird ein konstanter Druck erzeugt wodurch Atemaussetzer vermieden werden können (Stichwort: CPCP).

Manchmal hilft auch einfach ein Nasenpflaster. Es ist einfach zu verwenden und günstig zu erwerben.